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    Dienstverhinderungs-gründe, Schnee, Wetter-verhältnisse

    Extreme Schneeverhältnisse – Arbeitsrechtliche Aspekte

    31. Januar 2014
    Florian Schrenk, BA

    Die derzeit in Kärnten und Tirol vorherrschenden Schneeverhältnisse werfen arbeitsrechtliche Fragen auf. Diese wurden vom Wirtschaftsblatt in einem Artikel aufgegriffen.

    Was passiert, wenn ein Dienstnehmer dem Arbeitsplatz aufgrund der Wetterverhältnisse fern bleibt oder zu spät kommt?

    Ähnlich wie bei der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 gilt folgendes:

    Angestellte

    Die extremen Schneeverhältnisse sind regional beschränkt, wodurch Entgeltfortzahlungspflicht für einen zeitlich begrenzten Zeitraum besteht, wenn der Angestellte selbst davon betroffen ist oder familiären Beistand leisten muss.

    Der Angestellte hat auf jeden Fall dann Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wenn er arbeitsbereit ist und Arbeitsleistung im Betrieb nicht möglich oder nur unter Gefahr für die Gesundheit des Dienstnehmers möglich ist.

    Arbeiter

    Zählt der Kollektivvertrag Dienstverhinderungsgründe taxativ auf und sind extreme Schneeverhältnisse dezitiert nicht genannt, entfällt hier der Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Zählt der Kollektivvertrag die Dienstverhinderungsgründe beispielhaft auf besteht hier weiter Entgeltfortzahlung.

    Verspätung/Nichterscheinen durch schneebedingte Umstände

    Kommt ein Dienstnehmer nicht oder zu spät zum Dienst, weil Straßen gesperrt sind oder Verkehrsmittel nicht oder nur teilweise benutzbar sind, und hat der Dienstnehmer alles ihm zumutbar mögliche unternommen seinen Arbeitsplatz zu erreichen, kann eine Entlassung nicht rechtswirksam ausgesprochen werden.

     

    § 1154b ABGB§ 1155 ABGB§ 8 AngG

     Artikel zum Hochwasser auf aktuelles-arbeitsrecht.at

    Artikel auf wirtschaftsblatt.at

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